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ReiseArt

Lufthansa City Center

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Lufthansa City Center Reiselounge

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Reise in die Südsee


ReiseArt

ReiseArt und die Firma Windrose haben die Reise glänzend vorbereitet und organisiert. Ein positives Novum war, dass die vorgesehene Reiseleiterin uns bereits eine Woche vor Abreise kontaktierte und wertvolle Tipps gab. Der Air France-Business-Flug war- wohl aufgrund der Monopolstellung auf der Strecke - sehr teuer, wobei der Liegekomfort (fehlendes horizontal flaches Bett) und die unpraktische Dreierbestuhlung in der Mitte kaum den aktuellen Anforderungen an Fernflüge von einer Dauer von über 20 Stunden entspricht. Hingegen war der Service vorzüglich.


Die Transfers funktionierten überall bestens bis auf den Transit im Flughafen von Los Angeles, den viele Passagiere aus unterschiedlichen Staaten zutreffend als höchst überbürokratisch (bei Ein- und Ausreise Fingerabdrücke, Foto, totale Kontrolle) und ziemlich unfreundlich wahrnahmen. Die Übergangszeit reichte wegen der jeweils langen Warteschlangen kaum aus, um den Anschlussflug zu erreichen. Hier stellt sich für den Veranstalter die Frage, ob nicht auf ein Alternativrouting ausgewichen werden sollte.


Zur Akklimatisierung verbrachten wir die ersten Tage unseres Südsee-Aufenthaltes im Intercontinental Hotel Moorea. Das Resort auf der nahe gelegenen gleichnamigen Insel Moorea ist schon wegen seiner ruhigen und naturbelassenen Umgebung uneingeschränkt zu empfehlen. Das gilt insbesondere, wenn man einen Overwater-Bungalow bucht, der über einen direkten Zugang zum Wasser verfügt und von der Terrasse aus herrliche Blicke auf die artenreiche Fischwelt (Haie, Rochen, Flötenfische usw.) eröffnet. Die Bungalows sind komfortabel ausgestattet und gut klimatisiert, weshalb es sich lohnt, in diesem Paradies auf Erden mehrere Tage bei Schwimmen, Schnorcheln, Wandern, Paddeln, Bootsausflügen usw. zu verbringen.


Der Aufenthalt im Intercontinental Tahiti, das wohl als Durchgangshotel funktioniert, leidet sowohl unter dem Lärm von Flugzeugen des nahen Flughafens als auch unter häufigem grenzwertigem Veranstaltungslärm, selbst an den Nachmittagen, sowie unter ständigem Befahren der Fußwege durch hoteleigene Lieferwagen , weshalb ein entspanntes Erholen nur bedingt möglich ist.


Doch nun zum Kern unserer Reise, der Kreuzfahrt mit der Aranui 5 im Seegebiet von Französisch Polynesien. Das neue Schiff befährt seit Dezember 2015 von Tahiti aus jeweils im Dreiwochen-Rhythmus mit ca. 250 Passagieren über die Gesellschaftsinseln und das Tuamotu-Archipel die Marquesischen Inseln. Der Kreuzfahrtteil der Aranui ist zweckmäßig und großzügig ausgestattet. Unsere Deluxe-Kabine bot viel Platz und Stauraum sowie einen gut nutzbaren Balkon. Die Verpflegung und der Service waren hervorragend. Nicht nur das Schiff, die ganze Reise ist ein unglaublich abwechslungsreiches und viele neuartige Eindrücke vermittelndes Erlebnis für alle Sinne. Vor Allem wirkte die entspannte, lockere, fröhliche und familiäre Stimmung an Bord sehr ansteckend. Die Kombination von Kreuzfahrtschiff und Frachtschiff als einzige Möglichkeit der Versorgung der Inseln mit lebenswichtigen Gütern und Baumaterialien ist ideal, weil man auf diese Weise nicht nur die Schönheit sowie die natürlichen und kulturellen Schätze der einzelnen Inseln(Archäologische Stätten, Perlenfarmen, Wirken von Paul Gauguin usw.) erleben darf, sondern auch Respekt vor der enormen Arbeitsleistung des Personals bei den Be- und Entladevorgängen bekommt. Selbstverständlich ist die Brücke zugänglich und der Kapitän trägt keine Uniform. Die Reederei bot ein breitgefächertes Programm auf dem Schiff und auf dem Land an, das keine Wünsche offen ließ. Wir waren nicht nur von den Landungsbooten, der Aranui-Band, den unterschiedlichen Kursen und Einführungen, sondern auch von den mit zahlreichen 4WD-Fahrzeugen durchgeführten Landausflügen, den begeisterten Empfängen der Bevölkerung, den Stränden, dem Kunsthandwerk sowie den Schnorchelmöglichkeiten begeistert. Nicht sonderlich hilfreich war die deutschsprechende Hostess an Bord der Aranui 5, was aber nicht wirklich von Bedeutung war. Die Tagesprogramme wurden in deutscher Sprache gedruckt, ansonsten waren die mündlichen englischen Übersetzungen absolut ausreichend.


Hinsichtlich unserer Reiseleiterin, Chris Könemann, ist zu erwähnen, dass es sich um eine Begleiterin handelt, die man sich Gast schon immer gewünscht hat. Ihre Verdienste sind in dem nachfolgenden Gedicht zusammengetragen.


Chris- unsere Reiseleiterin
Wer kontaktiert uns schon vor Reisebeginn, Chris unsere Reiseleiterin
Wer fliegt mit uns egal wohin, Chris…
Wer ist trotz Südsee stark afrikaaffin, Chris…
Wer ist für uns alle ein Gewinn, Chris…
Wer hat nur das Beste für uns im Sinn, Chris…
Wer ist unsere Moskitostich-Verhinderin, Chris…
Wer ist unsere blumengekrönte Reisekönigin, Chris…
Wer besorgt die schönsten Tische draußen und drin, Chris…
Wer kommt selbst mit Schiffseignern blendend hin, Chris…
Wer ist eine perfekte Ideenfinderin, Chris…
Wer weist uns auf viele Besonderheiten hin, Chris…
Wer stellt uns öfter Whisky hin, Chris…
Wer trinkt lieber Wein als Gin, Chris…
Wer ist unsere gelehrige Tatoo-Meisterin, Chris…
Wer ist unsere beste Netzwerkerin, Chris…
Wer ist eine gute Unterhalterin, Chris…
Wer kriegt Alles für unsere Gruppe hin, Chris…
Wer ist charmant und ohne Spleen, Chris…
Wer ist eine große Sympathieträgerin, Chris…
Wer ist begabte Dichterin, Chris…
Wer ist für Windrose die ideale Werbeträgerin, Chris…!

Insgesamt ist festzuhalten, dass es sich um eine einmalige Reise handelt, die sich in jeder Hinsicht lohnt und die uns oft an Traumschiff-Verfilmungen erinnert hat. Es soll auch nicht vergessen werden, dass wir den von ReiseArt zur Verfügung gestellten Limousinen-Service zum Flughafen Düsseldorf und zurück genossen haben.

Prof. Prof. Dr. Rolf und Barbara Stober


Münster, im November 2016