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ReiseArt

Lufthansa City Center

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Kommt die fliegende Zigarre wieder?

Renaissance der Luftschiffe

34 Sekunden reichten aus, um das Schicksal des Zeppelins „Hindenburg“ zu besiegeln. So lange dauerte es, bis der Wasserstoff im Auftriebskörper komplett verbrannt war und das größte und komfortabelste Luftschiff, das jemals gebaut wurde, zu Boden stürzte. Das Unglück vom 6. Mai 1937 zerstörte nicht nur die „Hindenburg“, sondern beendete zugleich das goldene Zeitalter der Luftschifffahrt.

Von diesem Schock hat sich die Technologie bis heute nicht erholt. Nach wie vor werden zwar kleinere Luftschiffe gebaut, hauptsächlich als Werbeträger und für Rundflüge; die Funktion als wichtigstes Verkehrsmittel der zivilen Luftfahrt mussten die Zeppeline jedoch an das Flugzeug abtreten. Auch der Versuch, mit dem Cargolifter eine neue Generation von Luftschiffen am Markt zu etablieren, scheiterte 2002 mit der Insolvenz des Unternehmens.

Etwas weiter kam die Entwicklung des britischen Luftschiffs Airlander 10. Dieser erlitt zwar bei seinem zweiten Testflug 2016 eine Bruchlandung, seit Mai 2017 ist das 92 Meter lange Gefährt aber wieder in der Luft unterwegs. Es soll dereinst als Frachttransporter bei geringerem Treibstoffverbrauch schwerere Lasten transportieren können als ein Flugzeug, wenngleich mit deutlich langsamerer Geschwindigkeit.

Die aufstrebenden Pläne des Google-Erfinders

Nun gibt es aber offenbar einen weiteren Versuch, dem Zeppelin zu neuer Größe zu verhelfen, der großes Aufsehen erregen könnte. Offiziell bestätigt ist nichts, aber mehrere mit dem Projekt vertraute Quellen berichten, Sergey Brin, Mitbegründer von Google, arbeite an einem neuen Luftschiff. Seit 2014 hat eine Google-Tochter eine riesige Halle gemietet, die schon in den 1930er Jahren für den Bau von Zeppelinen genutzt wurde und zuletzt der NASA gehörte. Darin soll sich bereits das Metallgerüst für das möglicherweise größte Fluggerät der Welt stehen: Fast 200 Meter lang könnte das fertige Luftschiff messen.

Brin selbst hält sich bedeckt zu dem Projekt und äußert sich nicht dazu. Es handelt sich dabei auch nicht um ein offizielles Google-Unternehmen, sondern um eine reine Privatangelegenheit, die der Milliardär selbst finanziert, angeblich mit 100 bis 150 Millionen US-Dollar. Den Berichten zufolge könnte das fertige Luftschiff zwei Zwecken dienen. Zum einen könnten damit Hilfslieferungen bei humanitären Missionen in entlegene Gebiete realisiert werden, denn Luftschiffe können meist deutlich länger in der Luft bleiben als Flugzeuge und brauchen, je nach Bauweise, keine Landebahn. Der zweite Grund ist deutlich profaner: Angeblich möchte Brin den Zeppelin als luxuriöses Privatgefährt für Freunde und Familie nutzen.