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ReiseArt

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Auf dem Weg in die Zukunft

Smart highway - electronic priority lane

Während mit Hochdruck an der Entwicklung von selbstfahrenden Autos geforscht wird, gerät ein wesentliches Element im Straßenverkehr mitunter aus dem Fokus: die Straßen selbst. Mit rund 13.000 Kilometern Autobahn und mehr als 230.000 Kilometern Landstraße existiert allein in Deutschland ein beeindruckendes Streckennetz aus Beton und Asphalt, dem nur selten Beachtung geschenkt wird. Andere sehen hier jedoch gewaltiges Potenzial, das es mit Erfindergeist freizulegen gilt.

Dass die Straße der Zukunft schon in der Gegenwart angekommen ist, kann man in der Nähe des niederländischen Städtchens Oss im wahrsten Wortsinne erfahren. Auf zwei Kilometern Länge durfte sich der Designer Daan Roosegaarde austoben. Er bewirkt mit vergleichsweise einfachen Mitteln Erstaunliches: Die Markierungen auf den Fahrbahnen werden mit fluoreszierender Farbe aufgetragen. Der Straßenverlauf wird so auch bei Dunkelheit viele hundert Meter im Voraus erkennbar.

Auch LED-Lichter kommen im Straßenbelag zum Einsatz, die nötige Energie wird mit Solarpaneelen am Straßenrand gewonnen. Damit wird es möglich, die Verkehrsführung flexibel zu gestalten: Je nach Verkehrsaufkommen könnten einzelne Spuren der einen oder anderen Fahrtrichtung zugeordnet werden. Und der Visionär Roosegaarde denkt noch weiter, etwa an temperatursensitive Farbe. Mit ihrer Hilfe könnten Symbole, die vor Glatteis warnen, direkt auf die Straße aufgebracht werden, und wären nur dann sichtbar, wenn die Temperaturen fallen. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, beginnen dieses Jahr auf einem Testgelände bei Köln Versuche, Straßen mit Erdwärme zu beheizen. Die Rutschgefahr wäre mit einem Schlag gebannt. Gleichzeitig könnte der Asphalt im Sommer gekühlt und vor Verfall geschützt werden.

Drahtlose Energie aus dem Boden

In Tel Aviv wird derweil eine besondere Technik getestet: Kupferleitungen im Straßenbelag laden mittels Induktion Elektroautos auf der Fahrbahn, in diesem Fall Busse des öffentlichen Nahverkehrs. Sollte sich die Technik als erfolgreich erweisen, wäre eines der Hauptprobleme der E-Mobilität gelöst: Die ineffektiven Batterien von heute könnten durch eine sprudelnde Stromquelle im Boden ersetzt werden.

Damit diese Quelle nicht versiegt, entwickeln Forscherteams Paneele, die Straßen in befahrbare Sonnenkollektoren verwandeln. Denn jeder Meter Straßenbelag wird nur zu etwa zehn Prozent von Autos verdeckt – 90 Prozent der Zeit könnten also zur Gewinnung wertvoller Energie verwendet werden. Unternehmen in den USA, Frankreich und den Niederlanden arbeiten an solchen Konzepten. Ein Kilometer derart aufgerüsteter Asphalt soll demnach rund 5.000 Menschen mit Energie versorgen können – oder eben die Fahrzeuge, die darüber hinweg rauschen. Bis dato hat allerdings keines der Module endgültige Marktreife erreicht.