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ReiseArt

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Neue Sicherheitstechnologien für Kreditkarten

Mit der Gründung der US-Firma Diners Club vor 65 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der Kreditkarte. Doch je populärer das Bezahlen mit dem Plastikkärtchen wurde, desto stärker geriet sie ins Visier von Kriminellen. Die wirkungsvollste Schutzmöglichkeit bieten heute laut Softwareunternehmen Kapersky sogenannte EMV-Karten, benannt nach den Gesellschaften, die diesen Standard entwickelt haben: Europay International, Master Card und Visa. Diese lassen sich dank ihres Mikrochips im Gegensatz zum Magnetstreifen nicht so einfach klonen. Doch Kapersky ist sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch diese Technologie geknackt wird, und liefert einen Blick auf alternative Ansätze, die uns in Zukunft im Alltag begleiten könnten.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Das Hinzufügen einer zweiten Sicherheitsebene ist beim Bezahlen im Internet eine weit verbreitete Methode. Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung geben Sie neben dem Sicherheitscode (auch CVC oder CVV genannt), der auf der Rückseite der Kreditkarte vermerkt ist, auch ein einmaliges, zufällig generiertes Passwort ein, das Ihnen zuvor per SMS zugesendet oder von einem Gerät der Bank generiert wird. In ähnlicher Form kommt diese zweite Sicherheitsebene beim Display-TAN-Verfahren zum Einsatz, bei dem ein auf der Bankkarte integriertes Display eine zufällige TAN zur Authentifizierung generiert. Diese Technologie ist laut Kapersky nicht neu, wird aber bisher nur bei wenigen Banken in Europa angeboten.

Dynamischer Magnetstreifen und biometrische Daten

Einen anderen Weg beschreitet die amerikanische Firma Dynamics, die auf einen dynamischen Magnetstreifen setzt. Dieser wird von einer Hardware erst dann aufgebaut und aktiviert, wenn Sie das richtige Passwort eingeben. Darüber hinaus ist die 16-stellige Kartennummer nicht komplett auf der Karte abgedruckt, sondern wird erst nach Passworteingabe auf einem integrierten Display dargestellt.

Auch biometrische Daten zur Authentifizierung einer Kreditkarte sind denkbar: Gemeinsam mit der norwegischen Firma Zwipe arbeitet Master Card derzeit an Kreditkarten mit integriertem Fingerabdruckscanner.

Einzigartige optische Schlüssel

Zukunftsmusik ist das quantenbasierte Sicherheitssystem, an dem niederländische Forscher feilen. Bei der Quantum Secure Authentication (QSA) wird eine Kreditkarte hauchdünn mit Zinkoxid beschichtet und anschließend mit Laser-Photonen beschossen, die die optische Eigenschaft der Zinkoxid-Schicht verändern und so einen einzigartigen optischen Schlüssel schaffen. Die Authentifizierung der Karte erfolgt, indem sie mit einer Sequenz von Laserimpulsen beleuchtet wird, wobei ein einzigartiges Reflexionsmuster zurückgeworfen wird. Ein optisches Auslesen dieser Karte soll nicht möglich sein, da zusätzliche fotoelektronische Sensoren das Muster sofort verändern würden.
Wie die Kreditkarte der Zukunft nun aussehen wird? Es kann gut sein, dass zukünftig verschiedene Kartentypen verwendet werden – vorausgesetzt, die Kreditkarte kann ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen. Denn alternative Methoden für bargeldloses Zahlen wie Mobile Payment (Bezahlen mit dem Smartphone) oder Online-Services wie PayPal machen der Kreditkarte schon jetzt mächtig Konkurrenz.