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Unsere Top 3 in Casablanca

Casablanca

1. Auf den Spuren von „Casablanca“ wandeln

Denken auch Sie bei Casablanca zunächst an Hollywood anstatt an Marokko? Die US-Produktion von Michael Curtiz zählt zu den bekanntesten Liebesfilmen aller Zeiten, Sätze wie „Ich seh‘ dir in die Augen, Kleines“ (der in der Originalversion so nie gesagt wurde) oder „Spiel es noch einmal, Sam“ sind Teil des kollektiven Gedächtnisses. Der Film prägte das Marokko-Bild vieler Generationen – dabei wurde keine einzige Szene in Casablanca gedreht. Nachdem zahllose Touristen die Stadt jahrzehntelang vergeblich nach „Rick’s Cafe Américain“ absuchten, nahm sich die Amerikanerin Kathy Kriger 2004 ein Herz und eröffnete „Rick’s Café“, das dem Vorbild aus dem oscarprämierten Hollywoodstreifen nachempfunden ist. Der Pianist hat natürlich nicht nur spanische Balladen und französische Chansons im Repertoire, sondern auch „As time goes by“, das Lied, welches Ingrid Bergman alias Ilsa sich von Sam „noch einmal“ wünschte. Es empfiehlt sich, einen Tisch zu reservieren, denn das Café an der Außenmauer der alten Medina ist stets gut besucht.

2. Erholung finden im Hamam

Erst wenn Sie einen Aufenthalt im Hamam überlebt haben, kennen Sie das echte Marokko. Die öffentlichen Bäder sind fester Bestandteil arabischer Kultur und werden von vielen Marokkanern regelmäßig besucht. Heißer Dampf, kaltes Wasser und Massagen mit duftenden Ölen und den Kese genannten rauen Handtüchern oder Handschuhen sorgen für eine echte Abreibung und reinigen auch die letzte Pore. Die öffentlichen Einrichtungen sind geschlechtergetrennt, in Hotels können Männer und Frauen sich der heilsamen Prozedur mitunter auch gemeinsam unterziehen. Generell empfiehlt es sich, zur Sicherheit ein eigenes großes Handtuch und eine Bade- oder Bikinihose mitzubringen. Die Hamams in der Stadt sind zahlreich, ein sehr beliebter und gepflegter klassischer Hamam ist der zentral gelegene Hamam Ziani. Die Verbindung zwischen fern- und mittelöstlicher Wellness bietet der Wang Thai Spa, wo Sie sich neben dem typischen Dampfbad auch eine Thai-Massage genießen können. Sehr modern und speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet gibt sich Kinespa, wo auch moderne westliche Fitness- und Gesundheitsgeräte auf die Besucher warten.

3. Religiöses Miteinander erleben

Der Islam ist die Staatsreligion Marokkos, rund 98,7 Prozent der Bevölkerung sind muslimisch. Ein eindrucksvolles Zeugnis der Besatzungszeit durch das katholisch geprägte Frankreich ist jedoch die Cathédrale Sacré-Coeur. Die 1930 im neo-gotischen Stil erbaute Kirche ist streng genommen keine Kathedrale und wird seit Marokkos Unabhängigkeit 1956 auch nicht mehr religiös genutzt, sondern diente unter anderem als Schule und Ausstellungsraum. Der Bau ist etwas in die Jahre gekommen, die ungewöhnliche Architektur, die farbenfrohen Glasfenster im Inneren und die Aussicht über die Stadt von den beiden Türmen sind aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Die muslimische Gegenwart des Landes lässt sich hingegen in der Hassan-II.-Moschee erleben. Sie ist die fünftgrößte Moschee der Welt und mit ihrem 210 Meter hohen Minarett das höchste religiöse Gebäude der Welt. 1993 eröffnet, zeichnet sich die Moschee durch moderne Besonderheiten wie ein sich automatisch öffnendes Dach und einen Laserstrahl, der Richtung Mekka strahlt, aus und bietet Platz für 25.000 Gläubige. Als eine von wenigen großen Moscheen kann die Hassan-II.-Moschee auch von Nicht-Muslimen gegen Eintrittsgeld betreten werden. Auch das einzige jüdische Museum der arabischen Welt findet sich in Casablanca. Das Musée du Judaïsme Morocain zeigt kostbare Kleidung, rituelle Objekte und Werkzeuge, die das Leben der jüdischen Gemeinde in Marokko greifbar machen.