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ReiseArt

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Gesund auf Geschäftsreisen – Fünf Faktoren, die Sie aktiv beeinflussen können

Für viele Mitarbeiter sind Dienstreisen eine willkommene Abwechslung. Doch nicht selten können Business Trips auch ganz schön anstrengend sein: Eine lange Anreise, Jetlag, unregelmäßige Mahlzeiten, ungewohntes Essen, ein dichter Terminkalender – es gibt viele Faktoren, die schnell zu Stress führen können. Doch nicht wenige davon können Sie aktiv beeinflussen, damit die Geschäftsreise entspannt und erfolgreich verläuft.

1. Ein geregelter Tagesablauf mit ausreichend Ruhepausen

Gerade Mitarbeiter, die nicht häufig auf Dienstreise unterwegs sind, machen oft den Fehler, den Terminkalender neben den geschäftlichen Meetings zusätzlich noch mit einem zu umfangreichen Sightseeing-Programm zu füllen, anstatt sich entsprechende Ruhepausen zu gönnen – ganz nach dem Motto „Wann komme ich schon einmal wieder hierher?“. „Ein geregelter Tagesablauf sowie eine bewusste Lebensführung sind auf Reisen sehr zu empfehlen“, erklärt Dr. Matthias Günther, Ärztlicher Leiter der MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH, die unter anderem das Reisemedizinische Zentrum am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin betreibt. „Dazu gehört nicht nur, dass man darauf achtet, ausreichend Wasser zu trinken, vollwertige Speisen zu sich zu nehmen und genügend Schlaf zu bekommen. Man sollte seine eigenen Grenzen kennen, sich nicht zu sehr hetzen lassen und sich vor allem nicht selbst unnötig unter Druck setzen“, so der Reisemediziner weiter.

2. Regelmäßig und vor allem das Richtige essen

Das Thema Ernährung ist auch auf Reisen ein zentraler Aspekt für das Wohlbefinden. Auf regelmäßige Mahlzeiten zu achten und für den „Notfall“ gesunde Snacks wie „Studentenfutter“ dabei zu haben, ist daher besonders wichtig. Bei einem empfindlichen Magen sollte man darüber hinaus auf ungewohnte, stark gewürzte und fette Speisen, Alkohol sowie auf zu kalte oder heiße Getränke verzichten, rät Dr. Günther: „Was viele darüber hinaus oft übersehen: Speisen, die in Deutschland als gesund gelten, sind in anderen Ländern, besonders in den Tropen, mitunter mit Gesundheitsrisiken verbunden.“ So kann der Verzehr von Salaten, Sprossen oder Keimlingen, rohem Fleisch oder unpasteurisierten Milchprodukten schnell zu einer Magen-Darm-Infektion führen. Hier sollten sich Geschäftsreisende vor ihrem Business Trip entsprechend informieren.

3. Sport und andere Aktivitäten zur Entspannung

Für die Fitness ist nicht nur gesundes Essen wichtig, sondern auch Bewegung. Gerade bei einem Jetlag hilft Sport, wieder in den eigenen Rhythmus zu finden. Es muss aber nicht immer leistungsorientiertes Joggen oder Radfahren sein, findet Dr. Günther: „Gerade wenn man sich vor Ort nicht auskennt und sich erst orientieren muss, steigt bei diesen Sportarten das Verletzungsrisiko – sei es durch einen Verkehrsunfall, einen Hundebiss oder weil sich der Reisende unwissend in ein Randviertel mit hoher Kriminalität gewagt hat.“ Wer sich dennoch für Laufen oder Radeln entscheidet, sollte die Umgebung aufmerksam im Blick behalten und sich vorher erkundigen, welche Route empfehlenswert ist. Eine gute Alternative sind die Fitnessstudios der Hotels, die häufig kostenlos genutzt werden können. „Aber auch Yoga, Meditationsübungen im Freien oder Spaziergänge helfen, sich zu entspannen. Ebenso ruhigere Aktivtäten am Abend wie ein ungezwungenes Essen in kleiner Runde oder ein gutes Buch“, weiß der Fachmann. 

4. Eine gut geplante Reiseapotheke

Die Reiseapotheke sollte laut Dr. Günther vor der Dienstreise möglichst individuell mit dem Hausarzt und/oder Reisemediziner abgestimmt werden, besonders dann, wenn Gesundheitsprobleme vorliegen. Es gibt aber dennoch eine Standardausrüstung für „kleinere Beschwerden“, an die Reisende denken sollten: so etwa Augentropfen bei trockenen Augen durch den Flug, Nasenspray, Pflaster, Verbandsmaterial, Wunddesinfektionsmittel, Fieberthermometer, leichte Schmerzmittel, Salz-Zucker-Mischungen bei Reisedurchfall bzw. einen „Durchfallstopper“, gegebenenfalls auch Mittel gegen Reiseübelkeit und allergische Reaktionen. Von Antibiotika rät Dr. Günther jedoch klar ab: „Diese sollten nur mitgenommen werden, wenn der Arzt vorher ausdrücklich dazu geraten hat. Viel wichtiger ist es, bei stärkeren Beschwerden zeitnah einen Arzt vor Ort aufzusuchen.“ Malariatabletten gehören in entsprechenden Risikogebieten ebenfalls nur nach ärztlicher Rücksprache in die Reiseapotheke. Was man hingegen nicht vergessen sollte, ist ein ausreichender Sonnenschutz (Cremes, Sonnenbrille etc.).

Bei der Einfuhr von Medikamenten gilt es, die mitunter strengen Vorschriften einiger Länder zu beachten, meint Dr. Günther: „Das Auswärtige Amt, Tropeninstitute oder Krankenkassen können hier zwar keine rechtsverbindliche Aussagen treffen, aber zumindest hilfreiche Tipps geben. Allgemein sollte man unnötige Medikamente besser zu Hause lassen.“

5. Gesundheitscheck im Vorfeld der Reise

„Vor einem beruflichen Auslandaufenthalt sollte in der Regel ein Arzt konsultiert werden“, empfiehlt Dr. Günther. „Unter Umständen ist diese Untersuchung sogar gesetzlich vorgeschrieben, beispielsweise wenn eine sogenannte Tropentauglichkeitserklärung eingeholt werden muss.“ Erster Ansprechpartner ist laut Dr. Günther der Hausarzt, viele Unternehmen bieten aber auch eine telefonische ärztliche Beratung durch externe Partner an. „Aber auch der Gang zum Betriebsarzt oder zum Reise- und Tropenmediziner ist sinnvoll – insbesondere bei bestehenden Grunderkrankungen oder Tropenaufhalten.“ Spätestens sechs Wochen vor Abreise sollten Reisende zudem klären, ob besondere Impfungen wie Gelbfieber, Tollwut etc. erforderlich sind oder der allgemeine Impfschutz aufgefrischt werden muss. „In absoluten Ausnahmefällen sind einige wichtige Reiseimpfungen auch noch kurz vor Abreise möglich“, so Dr. Günther.

Und wenn trotz aller guten Vorbereitungen vor Ort etwas schiefläuft – wer ist in einem Notfall der richtige Ansprechpartner? „Das A und O ist zunächst der Abschluss einer guten Auslandskrankenversicherung. Für Geschäftsreisende schließt der Arbeitgeber in der Regel eine Gruppenauslandskrankenversicherung ab. Hervorragend vorbereitete Unternehmen verfügen sogar über ein umfassendes Travel Risk Management, das auch medizinische Beratungs- und Hilfsleistungen vor Ort enthält“, erklärt Dr. Günther. Im Falle eines Falles sollten Reisende dann nicht zu lang mit dem Gang zum Arzt warten. Das sollte schon innerhalb von 24 Stunden nach Einsetzen der Beschwerden geschehen. „Am besten parallel zum Arztbesuch vor Ort dann telefonisch Kontakt mit einem Arzt des Auslandskrankenversicherers oder des medizinischen Assisteurs des Travel Risk Management Partners aufnehmen – auch um, wenn erforderlich, rechtzeitig einen Patiententransport in die Wege leiten zu können.“