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ReiseArt

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Hinauf und davon

Lilium Landing Pad (Pier)

Wer regelmäßig im Berufsverkehr unterwegs ist, dürfte den Wunsch bestens kennen: Mit einem schwebenden Gefährt den Stau verlassen und auf direktem Weg dem Ziel entgegenfliegen. Erst recht in Megastädten wie Mumbai oder São Paulo, in denen der Verkehrsinfarkt alltägliche Realität ist, erscheint die Nutzung des größtenteils unerschlossenen Luftraums vielen als einzige Möglichkeit, den gestiegenen Mobilitätsanforderungen gerecht zu werden. Mit Hubschraubern lässt sich in solchen Städten zwar der stundenlange Stau am Boden schon heute überbrücken, diese Lösung ist jedoch äußerst kostspielig und längst nicht jedermann zugänglich.

Insofern war das fliegende Auto lange nur ein fantastischer Traum der Menschheit, der in Filmen wie „Star Wars“ oder „Das fünfte Element“ bildgewaltig in Szene gesetzt wurde. Doch nun rückt das fliegende Auto in greifbare Nähe, und zwar schneller als gedacht. Bereits diesen Juli soll in Dubai der kommerzielle Einsatz von Drohnentaxis erfolgen, die von der chinesischen Firma Ehang hergestellt werden. Die eiförmige Kabine, in der ein Passagier mit Aktenkoffer Platz findet, ist auf vier Trägern montiert, die mit jeweils zwei Rotoren bestückt sind, und wird per App bestellt. Autonom gesteuert und von einem Kontrollzentrum überwacht, soll das elektrisch betriebene Fluggerät seine wertvolle Fracht über Distanzen von 40 bis 50 Kilometer weit befördern können. Dass der Ehang 184 flugtauglich ist, hat das Unternehmen bereits bewiesen (Video), wie er sich in der Praxis beweist, wird sich zeigen.

Auch deutsche Unternehmen spielen vorne mit

Noch nicht ganz so weit, dafür aber mit etwas höheren Ambitionen präsentiert sich das deutsche Unternehmen Lilium Aviation. Auch ihr Lilium Jet kann senkrecht starten, die 36 elektrisch betriebenen Rotoren werden nach dem Start jedoch gekippt und sorgen für den notwendigen Schub, um das Flugzeug mit fünf Passagieren auf bis zu 300 km/h zu beschleunigen und bis zu 300 Kilometer weit zu befördern. Da es neben den Rotoren auch Flügel besitzt, soll es 90 Prozent weniger Energie verbrauchen als drohnenähnliche Luftfahrzeuge. Den ersten erfolgreichen Flugtest absolvierten die Münchner Unternehmer im April 2017. Bis zur Serienreife wird es wohl aber doch noch etwas dauern, in acht Jahren soll der Lilium Jet dann aber vollumfänglich eingesetzt werden.

Globaler Wettstreit um die Vormacht

Damit reiht sich das Unternehmen ein in zahlreiche Bemühungen, den Durchbruch zu schaffen und sich möglichst früh auf dem Markt für den fliegenden Individualverkehr zu positionieren. Hunderte Entwickler mit Millionen von Risikoinvestitionen im Rücken tüfteln an den unterschiedlichsten Konzepten. Insbesondere Uber, das in vielen Ländern bereits den Taxiverkehr am Boden revolutioniert hat, denkt bereits weiter und beschäftigt sich intensiv mit fliegenden Taxis. Bis 2020 möchte das Unternehmen die notwendige Infrastruktur schaffen, um Städte mit einem eigenen System auszustatten. Dafür arbeitet es unter anderem mit etablierten Playern wie Bell Helicopter und Embraer zusammen, denn die notwendige Hardware existiert bei Uber bisher nur auf dem Papier.

Einen komplett anderen Ansatz verfolgt das von Google-Erfinder Larry Page gegründete Unternehmen Kitty Hawk. Deren Flugmaschine ähnelt eher einem fliegenden Motorrad, starten und landen kann es nur auf dem Wasser. Dafür soll die Bedienung in wenigen Minuten erlernbar sein, eine Pilotenlizenz wird in den USA, wo es als Ultraleicht-Fluggerät eingestuft wird, nicht benötigt. Kitty Hawk mag im Vergleich mit den futuristischen Entwürfen der Konkurrenz etwas weniger elegant aussehen – dafür hat es die notwendigen Zulassungen bereits erhalten und soll ab Ende des Jahres verfügbar sein.

Und was ist mit fahrenden Flugzeugen?

So bahnbrechend die genannten Entwicklungen sind, streng genommen ermöglichen sie lediglich den Individualverkehr in die Luft zu verlagern, sind aber keine Multifunktionsgefährte, die sowohl als Auto als auch als Flugzeug eingesetzt werden können. Doch sogar in diesem Bereich könnte noch dieses Jahr der Durchbruch erfolgen: Dann will das slowakische Unternehmen AeroMobil das Gerät vorstellen, das sich sowohl auf vier Rädern über die Straßen bewegen kann als auch, nach dem Ausfahren der Flügel, abhebt und durch die Lüfte schwebt. Trotz der faszinierenden Wandlungsfähigkeit, die das Unternehmen auch schon praktisch unter Beweis gestellt hat, ist es jedoch fraglich, ob sich das Konzept tatsächlich jenseits begeisterter Hobbyflieger durchsetzt. Denn aus dem Stau lässt sich aufgrund der fehlenden Startbahn damit leider nicht entkommen.

 

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