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ReiseArt

Lufthansa City Center

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Das Büro der Zukunft – Wie wir morgen arbeiten werden

Die Fahrt zur Arbeit, die Arbeit selbst, Unterhaltung wie Fernsehen und Kinobesuche oder Online-Shopping – vieles lässt sich heute bequem im Sitzen erledigen. Die tägliche Bewegung beschränkt sich oft auf den Gang von der Wohnung zum Auto und vom Auto zum Arbeitsplatz. Erst vor kurzem hatte der DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“ gezeigt, dass die meisten Bundesbürger selbst in ihrer Freizeit zu inaktiv sind.

Der Bewegungsmangel kann gravierende Folgen für die Gesundheit haben und gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch Stühle, Schreibtische, fast alles an unserem modernen Büroarbeitsplatz ist für das Sitzen konzipiert. Das beschäftigte auch das niederländische experimentelle Studio RAAAF [Rietveld Architecture-Art Affordances] und die Designerin Barbara Visser, die dem Sitzen mit ihrer gemeinsamen Kunstinstallation „End of Sitting“ eine Absage erteilen.

Keine Tische, keine Stühle, aber gesteigertes Wohlbefinden

Die Installation ist eine Kreuzung aus visueller Kunst, Architektur, Philosophie und empirischer Wissenschaft, so die Macher, und fordert die Besucher des Studios in Amsterdam dazu auf, die verschiedenen Möglichkeiten zu testen, die die Nischen, Erhöhungen und Mulden zum Arbeiten im Stehen bieten. Das Konzept mutet vielleicht ein wenig befremdlich an, doch schon jetzt lässt sich durch erste Tests in Kooperation mit dem Psychologen Dr. Rob Withagen der Universität Groningen sagen: Die Beine der Probanden sind zwar durch das ungewohnte Stehen ein wenig müde, aber insgesamt fühlten sie sich in der neuartigen Büroumgebung wohler als am herkömmlichen Arbeitsplatz.

Die Installation von RAAAF und Barbara Visser ist ein guter Ansatz für ein rückenfreundlicheres Arbeitsumfeld. Einziger Wermutstropfen: Wie in einem Großraumbüro bietet das Bürokonzept wenig Rückzugsmöglichkeiten für den einzelnen Mitarbeiter. Dabei zeigen Ergebnisse der Steelcase-Studie „Wohlfühlen am Arbeitsplatz“, dass sich 95 Prozent der Büroangestellten einen ruhigen Bereich zum Arbeiten wünschen und sich viele Menschen nach dem sehnen, was in Büros oftmals fehlt: Privatsphäre.

Privatsphäre am Arbeitsplatz ist den meisten wichtig

Seit den 90er Jahren wurden die Büroräume immer offener, was sich durchaus positiv auf die Zusammenarbeit der Kollegen auswirkt – jedoch nur bis zu einem gewissen Maße. Denn werden die Büroräume zu groß, geht dies auf Kosten der Produktivität. Ob sich Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen, hängt laut Steelcase-Studie maßgeblich davon ab, ob sie konzentriert arbeiten können. Inwieweit sie die Möglichkeit haben, ungestört zusammenzuarbeiten oder wählen zu können, wo sie arbeiten möchten, sind weitere wichtige Faktoren.

Ein System aus verschiedenen Arbeitsräumen, die private Bereiche und öffentliche Arbeitsräume vereinen, scheint hier eine sinnvolle Lösung zu sein. Eine andere Alternative für mehr Privatsphäre und flexiblere Arbeitswelten ist das Homeoffice. Der Digitalverband BITKOM hat jüngst in einer Umfrage festgestellt, dass jedes vierte Unternehmen davon ausgeht, dass Firmen zukünftig immer stärker auf Homeoffices statt auf klassische Büroarbeitsplätze setzen.

Das Homeoffice als Alternative zum klassischen Bürokonzept

Bereits jetzt spielen in 24 Prozent der Fälle externe Spezialisten für den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg eine wichtige Rolle. Die Zahl soll künftig auf 35 Prozent steigen. Die befragten Firmen gaben an, dass sich durch den Einsatz externer Experten das Innovationstempo erhöht. Die Leistungsfähigkeit zu steigern, ist denn auch der Grund für die meisten Unternehmen, Experten von außen einzusetzen. Um reine Kosteneinsparung ginge es dabei nicht.

Wenn immer mehr Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten, werden auch virtuelle Meetings in Form von Videokonferenzen immer wichtiger. Heute nutzen laut BITKOM erst acht Prozent der Unternehmen diese Technologien für die Zusammenarbeit. Die Studie zeigt, dass auch die klassische Telefonkonferenz weiter an Bedeutung gewinnen wird: 44 Prozent nutzen diese Form der Kommunikation bereits, 34 Prozent wollen sie in Zukunft häufiger einsetzen.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt führt nach Einschätzung der Wirtschaft zu mehr Wachstum und Innovation. 70 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sich durch Homeoffice, den Einsatz externer Spezialisten und die virtuelle Zusammenarbeit das Innovationstempo weiter erhöhen wird und zwei Drittel glauben, dass die deutsche Wirtschaft hierdurch stärker wachsen wird.
Unabhängig davon, wie der Büroraum der Zukunft aussehen wird, für den Digitalverband BITKOM ist klar: Unternehmen werden sich umstellen müssen, wenn sie im Wettbewerb um die besten Fachkräfte gewinnen wollen. „Das flexible Arbeiten, auch von zu Hause aus, ist etwas, was vor allem gut ausgebildete Hochschulabsolventen erwarten.“

3 Tipps für einen aktiveren Büroalltag

Ob nun im Homeoffice oder im klassischen Büro, sollten Sie keine Möglichkeit haben, im Stehen zu arbeiten (beispielsweise durch einen Stehschreibtisch), haben wir hier 3 Tipps für mehr Bewegung am Arbeitsplatz für Sie:

  • Stehmeetings: Es gibt Studien, die belegen, dass wir bei Bewegung aufmerksamer und aufnahmefähiger sind als im Sitzen. Warum also die wöchentlichen Meetings nicht im Stehen abhalten?
  • Aktive Büropause: Vom kurzen Spaziergang nach dem Mittagessen an der frischen Luft bis hin zu regelmäßigen Lauftreffs in den Pausen reichen hier die Möglichkeiten.
  • Jede Stunde einmal vom Schreibtisch aufstehen: Machen Sie zwischendurch fünf Minuten Stehgymnastik am Arbeitsplatz oder bewegen Sie sich bei einem kurzen Gang in die Kaffeeküche.