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ReiseArt

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Bye, bye Firmenwagen? Die Potenziale des Corporate Carsharing

Mal eben einen Kasten Wasser nach Hause transportieren oder spontan einen Wochenendausflug mit Freunden oder der Familie unternehmen: Carsharing ist besonders für diejenigen interessant, die in einer Großstadt leben und kein eigenes Auto besitzen. Doch auch für Unternehmen wird das Konzept, ein Fahrzeug zu teilen statt zu kaufen, immer attraktiver. Ist das der Beginn vom Ende des klassischen Dienstwagens?

Die Kostenreduzierung ist einer der Hauptgründe, warum sich Unternehmen für Corporate Carsharing-Modelle entscheiden, wie Finanzdienstleister GE Capital in seinem „Fleet Barometer“ zeigt. In vielen Unternehmen ist der eigene Fuhrpark der größte Kostenblock nach dem Personal. Am teuersten sind die Flottenfahrzeuge, wenn sie ungenutzt auf dem Firmenparkplatz stehen: Denn auch in dieser Zeit fallen Kosten für Versicherung, Instandhaltung, TÜV und mehr an. Das ist bei einem persönlichen Dienstwagen nicht anders, denn wenn der Mitarbeiter seinen Firmenwagen gerade nicht benötigt, wäre es sehr viel effizienter, wenn sein Kollege diesen für die Fahrt zum Geschäftstermin nutzen könnte.

Effizienteres Flottenmanagement durch flexiblen Einsatz „geteilter“ Fahrzeuge

Carsharing lohnt sich bei entsprechender Planung für Unternehmen, die ihr Flottenmanagement effizienter gestalten und Platz sparen möchten, und ist besonders bei Kurzstrecken beliebt. Wer seinen Fuhrpark um den flexiblen Einsatz von Corporate Carsharing ergänzt, kann seine eigene Fahrzeugflotte verkleinern. Das spart Anschaffungs- oder Leasing-Kosten, die für die festen Fahrzeuge eines Fuhrparks anfallen, und erhöht die Flottenauslastung. Außerdem benötigt das Unternehmen weniger Parkplätze, die von den Flottenfahrzeugen belegt werden – ein Pluspunkt für Firmen mit begrenzten Parkmöglichkeiten.

In der Regel sind die Corporate Carsharing-Fahrzeuge nicht auf dem Firmengelände stationiert. Die Autos zum Mitnehmen werden ganz normal an den dafür vorgesehenen Stationen oder am Straßenrand abgeholt und per Smartphone-App (bzw. zuvor per Computer) gebucht, was auch kurzfristig möglich ist. Je nach Anbieter können die Fahrzeuge innerhalb eines bestimmten Stadtgebiets überall abgestellt werden. Manche Anbieter ermöglichen Unternehmen anders als Privatnutzern eine kostenfreie Registrierung. Einziger Nachteil: Jeder Mitarbeiter muss sich persönlich anmelden, um das Angebot nutzen zu können – eine Firmenkarte, die allen Mitarbeitern zur Verfügung steht, gibt es (noch) nicht. Die gefahrenen Kilometer werden anschließend direkt über die Spesen oder das Reisekostenbudgets des Unternehmens digital abgerechnet.

Auch für Unternehmen ohne eigenen Fuhrpark interessant

Corporate Carsharing ist auch für Betriebe interessant, die über keinen eigenen Fuhrpark verfügen und die sonst auf Taxis oder den öffentlichen Nahverkehr zurückgreifen müssten. Ein Plus für die Mitarbeitermotivation ist zudem, dass Corporate Carsharing-Fahrzeuge auch von denjenigen genutzt werden dürfen, die eigentlich keinen Anspruch auf einen eigenen Dienstwagen haben. Zusätzlich ist die private Nutzung möglich. So kann ein Mitarbeiter zwei Rechnungsprofile anlegen und muss dann vor jeder Fahrt angeben, ob es sich um eine dienstliche oder private Reise handelt. Die Fahrt zum Meeting wird dann direkt über den Arbeitgeber abgerechnet, der Wochenendausflug über das Privatkonto des Mitarbeiters. Das schafft mehr Mobilität.

Neben Kostensenkung und Mitarbeitermotivation sind Umweltaspekte wichtig

Im privaten Rahmen, aber auch für die Firmenflotte sind Elektrofahrzeuge vor allem aufgrund der verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten momentan noch eher uninteressant. Anders sieht dies beim Corporate Carsharing aus: Viele Anbieter setzen E-Autos ein, die wiederum von Firmen im Rahmen ihrer „Green Policy“ genutzt werden können, um so das Image eines umweltfreundlichen Unternehmens auf- oder auszubauen. Auch das Konzept Carsharing an sich ist imagefördernd, ist es doch umweltfreundlicher, ein Fahrzeug zu teilen und so möglichst effektiv zu nutzen.

Vor dem Hintergrund der genannten Vorteile steigt die Nachfrage nach Corporate Carsharing stetig, weshalb immer mehr Anbieter auf entsprechende Angebote für Firmenkunden setzen. Experten rechnen daher mit einem Corporate Carsharing-Boom. Jedoch gibt es auch Nachteile, die ein Wachstum bremsen könnten: Das sind etwa die unsichere Verfügbarkeit des gewünschten Fahrzeugtyps sowie mangelnde Infrastruktur in Form von Logistik und IT, wie GE Capital herausstellt. Auch das Statusdenken, das mit einem eigenen Firmenwagen verbunden wird, ist laut Aussage des Finanzdienstleisters nicht zu unterschätzen. Hier sind vor allem die Unternehmen selbst gefragt, bei ihren Mitarbeitern die entsprechende Überzeugungsarbeit zu leisten, wollen sie Corporate Carsharing in ihre Mobilitätsstrategie erfolgreich integrieren.