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Zika weiter auf dem Vormarsch

Gefahr einer Zika-Infektion wächst

Der Zika-Virus breitet sich zunehmend aus. Nachdem zunächst vor allem Lateinamerika und die Karibik mit Zika zu kämpfen hatten, woraufhin die Weltgesundheitsorganisation WHO den Gesundheitsnotstand ausrief, taucht der Virus verstärkt auch in anderen Regionen auf. Zum Beispiel wurden erste Fälle in Florida bekannt, bei denen sich Menschen mit dem Virus infiziert hatten, ohne zuvor nach Südamerika oder in ein anderes bekanntes Zika-Gebiet gereist zu sein. Forscher der University of Kansas schätzen, dass außerdem in West-, Zentral- und Ostafrika, im indischen Raum sowie in Südostasien das Risiko einer Infektion am höchsten sei, weil ihrer Auffassung nach dort alle begünstigenden Risikofaktoren greifen. Erste Infektionen wurden vor kurzem für Singapur gemeldet.

Übertragen wird Zika zumeist über Stiche der Aedes Mücke. Insbesondere Schwangere und Frauen, die schwanger werden möchten, sollten eine Infektion unbedingt vermeiden, da sie bei den Ungeborenen zu schlimmen Fehlbildungen führen kann. Bei gesunden, nicht schwangeren Erwachsenen verläuft eine Infektion in den meisten Fällen harmlos und lässt sich ohne weitere Folgen wie eine leichte Grippe auskurieren. Nichtsdestotrotz kann der Virus mehrere Monate im menschlichen Körper überleben. Das Auswärtige Amt rät daher Frauen und Männern dazu, auch nach der Rückkehr aus einem Epidemiegebiet entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

Labormücken sollen Zika-Überträger bekämpfen

Wie massiv sich der Virus ausbreiten kann, wird an einigen Orten sehr deutlich. Allein auf Puerto Rico sind mittlerweile über 10.000 Ansteckungen offiziell registriert worden. Experten gehen zusätzlich von einer erheblichen Dunkelziffer aus. Behörden und Wissenschaftler arbeiten daher an verschiedensten Methoden, mit deren Hilfe sie versuchen, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. So startete auf den Florida Keys jüngst ein Feldversuch, bei dem im Labor gezüchtete Mücken ihre Artgenossen, die den Virus in sich tragen, angreifen und töten.

Mit Impfungen oder Medikamenten ist Zika bis dato nicht beizukommen. Wer in eine betroffene Region reist, sollte unbedingt auf einen guten und konsequenten Schutz vor Mückenstichen achten. Hierzu gehören das Tragen heller, hautdeckender Kleidung und das Einreiben unbedeckter Hautstellen mit mückenabweisenden Mitteln. Während des Schlafes sollten Moskitonetze, die mit Permethrin imprägniert sind, das Bett umspannen. Zudem sollte man sich vornehmlich in klimatisierten, mückenfreien Räumen aufhalten.