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Einreise in die USA: Souverän durch die Passkontrolle

Einreise USA

Einreiseverbote, verschärfte Visaregelungen, Laptop-Verbot im Handgepäck – die jüngsten Beschlüsse der neuen US-Regierung zur Einreise in die Vereinigten Staaten gelten zwar nur für bestimmte Herkunftsländer, doch sind viele Reisende nachhaltig verunsichert. Für die meisten Bundesbürger haben diese Erlasse jedoch kaum spürbare Folgen, und ganz unkompliziert war die Einreise ins „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ auch in der Vergangenheit nicht. Generell ist zu beachten: Es besteht kein Rechtsanspruch für eine Einreise in die USA, selbst wenn die Formalitäten – gültiger Reisepass, ausgefüllter ESTA-Antrag usw. – zunächst in Ordnung scheinen. Die negative Entscheidung eines US-Grenzbeamten kann Sie im schlimmsten Fall zur sofortigen Rückkehr nach Hause zwingen. Um dies nach Möglichkeit auszuschließen, hilft es, einige Dinge zu beachten.

Grundsätzlich ist für deutsche Staatsbürger eine visumfreie Einreise bis zu 90 Tagen möglich. Hierfür brauchen Sie neben der elektronischen Einreiseerlaubnis ESTA und dem elektronischen Reisepass auch ein Rück- oder Weiterflugticket, das jedoch nicht nach Kanada, Mexiko oder auf die Karibikinseln führen darf. Bei einer Einreise auf dem Landweg entfällt die Vorlage des ESTA-Formulars und des Rückreisetickets.

Einigen Personengruppen bleibt die visumfreie Einreise jedoch verwehrt. Deutsche Doppelstaatler, die zusätzlich Bürger von Iran, Irak, Syrien oder Sudan sind, sowie Personen, die seit 2011 eines der genannten Länder oder Libyen, Jemen oder Somalia besucht haben, müssen ein Visum für die USA beantragen. In diesem Fall sollten Sie unbedingt darauf verzichten, sich einen „sauberen“ Zweitpass ohne die Stempel der entsprechenden Staaten zuzulegen; erfahren die Beamten auf anderem Wege, dass Sie in einem der Länder waren, droht ein dauerhaftes Einreiseverbot.

Generell gilt: Die Grenzbeamten können Ihnen bis zuletzt einen Strich durch die Rechnung machen. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie nicht nur das ESTA-Formular, sondern auch Ihre Einfuhrerklärung vollständig und korrekt ausfüllen. Nennen Sie auch Ihre echte Wohnadresse anstelle eines Postfachs, um etwaige Schwierigkeiten zu vermeiden. Angaben zu Social-Media-Profilen sind bei einem ESTA-Antrag bislang noch freiwillig. Ob und inwieweit diese Regelung zukünftig verschärft werden könnte, ist bisher nicht abzusehen.

Seien Sie im Gespräch mit den Grenzbeamten freundlich, aber zurückhaltend. Fragen sollten Sie präzise und unbedingt wahrheitsgemäß beantworten. Es kann helfen, sich im Vorhinein mögliche Antworten zu überlegen, um nicht durch unnötige Nervosität negativ aufzufallen. Denn im Zweifel stehen den Beamten weitere Überprüfungsmöglichkeiten zur Verfügung, etwa Durchsuchungen des Gepäcks oder intensive und zeitaufwändige Zusatzbefragungen.

Wenn Sie oft in die USA reisen, können sich ein Visum oder die Teilnahme am Programm „Global Entry“ lohnen. Der Aufwand dafür ist zwar nicht gering, doch gestaltet sich die Einreise anschließend komfortabler.

Aktuelle Informationen und Bestimmungen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes, der US-Botschaft in Deutschland sowie der U.S. Customs and Border Protection (CBP), einschließlich einer Erläuterung von Global Entry.